Schreiben als Selbstfürsorge-Methode für pflegende Angehörige

In diesem Blogartikel erfährst du, wie ich das Schreiben nach dem Tod meines Vaters und während der Pflege meines Opas für mich entdeckte und wie auch du von regelmäßigen Schreibübungen profitieren kannst. Dafür brauchst du täglich nur fünf Minuten Zeit und darfst auch mal einen Ruhetag einlegen, wenn es gar nicht anders geht. Hauptsache du schreibst!

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Mein Jahresrückblick 2023: In der Ruhe liegt die Kraft

In diesem Jahr habe ich das erste Mal an der Jahresrückblogchallenge von Judith Peters teilgenommen und mich seit dem 1. Dezember mit meinem Jahresrückblick beschäftigt. Dieser Blogbeitrag ist für mich ein ganz besonderer, denn es ist mein erster nach einer sehr langen Pause hier. 2018 habe ich angefangen über das Thema Kommunikation bei Demenz zu bloggen. Seit 2019 war ich hier allerdings nicht mehr aktiv, weil mein Fokus auf Instagram und der Facebookgruppe lag. Jetzt soll es auch hier weitergehen.

Heute ist schon der 15. und ich fange mit meinem Jahresrückblick noch mal ganz von vorne an. Im vergangen Jahr kam definitiv vieles anders, als geplant. Was mir Rückhalt gab, waren das Meditieren, sowie Stift und Papier.

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Gespräche sind die wichtigste Form des Gedächtnistrainings bei Demenz

Es gibt unendlich viele Listen mit Ideen zum Gedächtnistraining bei Demenz, aber immer und immer wieder wird die allerwichtigste Form vergessen.

Demenzgerechte Gespräche sind die allerbeste und wichtigste Form des Gedächtnistrainings bei Demenz, weil hierbei so vieles gleichzeitig trainiert werden kann und weil nur hierbei der an Demenz erkrankte Mensch sich nicht ständig so fühlt als müsse er Tests bestehen. Tests können integriert werden, aber sie sollten nie im Vordergrund stehen! Gespräche trainieren das Gedächtnis und tragen zu mehr Zufriedenheit und weniger herausforderndem Verhalten bei.

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Zur Selbstkorrektur anregen

Die Ansicht, dass man dementiell Erkrankte grundsätzlich nicht korrigieren sollte, ist weit verbreitet. Dahinter steht die Bemühung, das Selbstwertgefühl der Erkrankten nicht noch weiter zu beeinträchtigen. Sich selbst korrigieren die Erkrankten allerdings häufig, wenn sie sprechen. Indirekte Korrekturen, beispielsweise durch Fragen, können Selbstkorrekturen anregen, wie in diesem Beispiel erkennbar: Weiterlesen „Zur Selbstkorrektur anregen“

Wie Dolmetscher die Kommunikation zwischen Angehörigen und dementiell Erkrankten verbessern können

Heute möchte ich gerne eine wichtige Erfahrung mit Ihnen teilen.

Häufig fehlt einem als aktivierender Betreuer der intensive Kontakt zum Angehörigen, was sehr schade ist, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sehr gut als Dolmetscher zwischen Erkrankten und Angehörigen agieren kann. Der aktivierende Betreuer kennt die erkrankte Person sehr gut – allerdings auf einer anderen Ebene als der Angehörige –  und kann sie dadurch teilweise besser verstehen.

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7 Richtlinien für mehr Balance

Immer wieder verschlägt es mich auf schweizer Webseiten, österreichische Webseiten und auch vor einiger Zeit auf eine australische Webseite, wo ich von Dolmetschern für dementiell Erkrankte las. Zu Letzterem werde ich später noch einen Eintrag schreiben.

Heute geht es erst einmal um diese 7 Richtlinien, die Angehörigen dabei helfen sollen wieder Balance in ihrem Leben zu finden bzw. die Balance zu behalten.

Natürlich lassen sich diese 7 Richtlinien nicht ohne Eigenarbeit auf jeder Pflegesituation anwenden, jeder muss seinen eigenen Weg finden und seine eigene Situation reflektieren, wie dies gelingen kann möchte ich demnächst in einem Interview mit einem pflegenden Angehörigen diskutieren.

Ich freue mich über Erfahrungsberichte zu diesen Richtlinien.